Ein Piercing-Fetisch beschreibt die sexuelle Anziehung zu gepiercten Körperstellen oder den Akt des Piercens selbst (gehört zur Stigmatophilie). Im BDSM-Kontext werden bereits vorhandene intime Piercings stimuliert oder sogenannte temporäre Play-Piercings (das Setzen von sterilen medizinischen Nadeln nur für die Dauer einer Session) genutzt. Ziel ist es, durch den intensiven Schmerzreiz und die damit verbundene Endorphinausschüttung sexuelle Erregung und tiefe Trancezustände zu erzielen.